WP Camp 2012 in Berlin

Am 13.10.2012 war es nach einer rekordverdächtig kurzen Zeit soweit – das WP Camp ging an der Beuth-Hochschule in Berlin an den Start. Erst im Frühsommer 2012 kam die Idee dazu beim WP MeetUP in Potsdam auf. Und wär hätte das gedacht – schnell fand sich ein Organisationsteam zusammen, bestehend aus Axel Becker, Christian Fuchs, Michael Firnkes, Christian Henkel, Caspar Hübinger, Bernhard Kau und weiteren Mitstreiter_innen.

Eigentlich war ich als normaler Teilnehmer angemeldet, doch ich wurde kurzfristig gefragt, ob ich Bilder vom WP Camp machen würde. Da ich öfter beim Potsdamer WP MeetUP dabei bin wenn die Zeit es zulässt, wollte ich gern meinen Teil dazu beitragen. Man muss auch dazu sagen: alles wurde ehrenamtlich und mit Sponsorenhilfe vor Ort organisiert, Hut ab vorm Orga-Team. Meine Fotos kamen so ehrenamtlich als Teil des Ganzen hinzu.
Die Sessions waren wirklich sehr unterschiedlich von den Themen und auch von den Vortragenden her. Die Session mit WordPress-Agentur Inpsyde begann z.B. etwas missverständlich mit einem sofortigen Einstieg in Technikdetails und eine fehlende einleitende Erklärung worum es eigentlich ging. Dabei stellte Thomas Herzog ein zeitsparendes Tool vor, was in seinem Unternehmen entwickelt wurde – ein Plugin zur baukastenartigen Generierung von Plugins.

Sehr gut wiederum wurde das browserbasierte Rapid Prototyping durch Dirk Jesse rübergebracht. Man konnte anhand seines prakisch vorgeführten Backends nur erahnen, wieviel Mühe darin stecken muss. Das YAML-Framework wird zur Code-Generierung eingesetzt bei diesem Projekt.
Interessant war auch die Session, wo WordPress-Profis schwierige Fragen rund um WordPress beantworteten.
Etwas schwierig gestaltete sich der Vortrag von Elke Fleing mit dem Thema Kundennutzen statt Features.
Zum Beispiel war für mich fraglich, ob alle Kunden WordPress als ursprüngliches Bloggersystem überhaupt kennen und noch wahrnehmen. Bisher hatte diesen Umstand noch niemand meiner Kunden_innen beklagt. Insgesamt ist die Liste die am Ende rauskam zum Argumentieren gegenüber schwer zu überzeugenden potentiellen Kunden_innen aber sicher eine gute Richtschnur.
Eine sehr gute frequentierte Sitzung am Ende des Tages war die von Torsten Landsiedel – die Absicherung von WordPress mit verschiedenen Methoden. Eine Übersicht über alle Zusammenfassungen zu den Sessions des WP Camp gibt es hier.

Ich besuchte auch nur einen Ausschnitt der zahlreichen Sessions. Insgesamt war für schlappe 10 EUR ein sehr vielfältiges Angebot für die Besucher_innen gegeben. Alle WordPress Nutzer_innen die dieses Jahr nicht dabei waren, ist der Besuch in 2013 unbedingt empfohlen – es wird sich lohnen. Auch für das leibliche Wohl war dank Sponsoren übrigens gut gesorgt – soviele Streuselschnecken und belegte Brötchen habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

Anzeige

This article has 1 comment

  1. Pingback: WP Camp Nacharbeit › WP Camp

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code